Arten

 

      

 

Pel.tricolor Curt

         Pel.tricolor "Namibia"



 

 

Section Ciconium

Pel.acetosum (L.) L'Herit. Pel.acetosum (L.) L'Herit. Pel.inquinans (L.) L'Herit.



Section Cortusina

Pel. echinatum Curt. Pel. echinatum Curt. Pel. crassisaule L.’Herit.



Section Glaucophyllum

Pel. fruticosum (Cav.) Willd.



Section Hoarea

Pel. auritum (L.) Willd. ssp. auritum Pel. auritum (L.) Willd. ssp. auritum Pel. auritum (L.) Willd. ssp. auritum
Pel. oblongatum E.Mey. ex. Harv. Pel. oblongatum E.Mey. ex. Harv. Pel. ochroleucum Harv.
Pel. ochroleucum Harv. Pel. pilosellifolium (Eckl. & Zeyh.) Steud. Pel. pilosellifolium (Eckl. & Zeyh.) Steud.
Pel. rapaceum (L.) L'Herit. Pel. rapaceum (L.) L'Herit. Pel. rapaceum (L.) L'Herit.



Section Jenkinsonia

Pel. griseum Knuth Pel. prämorsum (Andr.) Dietr.



Section Ligularia

Pelargonium fulgidum (L.)L'Herit. Pelargonium fulgidum (L.)L'Herit. Pelargonium hystrix Harv.


DSCN3926 2

Pelargonium trifidum 

 

Section Myrrhidium

Pel. multicaule Jacq.



Section Otidia

Pel. crithmifolium J.E.Sm. Pel. alternans Wendl.



Section Pelargonium

Pel. crispum (Berg.) L 'Herit. variegatum Pel. hermanniifolium (Berg.) Jacq. Pel. quercifolium (L.) L'Herit.
Pel. quercifolium (L.) L'Herit. Pel. quercifolium (L.)L.Herit.



Section Peristera

Pel. australe Willd. ssp. australe Pel. australe Willd. ssp. australe (Blüte mit Biene) Pelargonium australe Willd. "Mini"
Wahrscheinlich
Pelargonium australe ssp. erodioides (Hook.) Hellbrügge



Sektion Polyactium   

 

Vorstellung der Sektion Polyactium      

Ich  möchte beginnen, einzelne Sektionen der Gattung Pelargonium vorzustellen.

Beginnend  mit     Sektion Polyactium
Hierhin gehören 20 Arten in 4 Subsektionen. Die Bezeichnung Polyactium  bezieht sich auf die vielblütigen , sternförmigen Blüten , die die meisten Arten dieser Sektion aufweisen. Alle   - mit Ausnahme von Pelargonium gibbosum - sind Geophyten mit großen  unterirdischen Knollen und großen Blättern, die fiederartig oder gelappt sind.  Einige Arten besitzen  die Eigenart, bei Trockenheit die Größe ihrer Blätter zu verkleinern.
Die Blüten vieler Arten duften nachts - deshalb findet die Bestäubung durch Nachtfalter statt.

http://pelargonia.de/grundlagenwissen-pelargonien/bestaeubungsmechanismen-bei-pelargonienwildarten.html

Etwas ganz Besonderes  sind  3 (4) Arten aus dieser Sektion - bei denen die Blütenblätter in etwa  - 14 Zipfel  - tief gespalten sind. Dieses  charakteristische Prinzip   - der laziniaten Aufspaltung  der Kronblätter -  dient dem Prinzip der feinen Flächenaufteilung - vergrößerter Oberfläche - es können mehr Duftstoffe erzeugt werden.
Bei diesen 3 Arten handelt es sich um Pelargonium  schizopetalum   - Pelargonium bowkeri  - Pelargonium caffrum  - und Pelargonium amatymbicum welches oft aber auch als Synonym von Pelargonium schizopetalum angesehen wird.
Der Duft dieser Arten ist kein " Ekelgeruch " ,  er wird  mit einem starken Parfümduft  - wie ihn viele Nachtblüher haben - angegeben.
(Diese Angaben habe ich -  in angepasster Form  -  einem Artikel von Dr. Stefan Vogel aus der Reihe "Botanische Studien" , Heft 1 aus dem Jahre 1954 entnommen. Erschienen  VEB Gustav Fischer Verlag , Jena  

Pelargonium caffrum   (Eckl. & Zeyh.) Harv.  - Kaffernpelargonie.

Mehrjährige Pflanze mit einer großen harten Knolle und einem kurzen Stiel.Pelargonium caffrum ist eine von drei ganz besonders auffallenden Pelargonien in dieser Sektion .Bei den anderen beiden handelt es sich um Pelargonium schizopetalum und Pelargonium bowkeri.
Der Grund für diese Auffälligkeit, für diese Besonderheit sind die fimbriaten Blütenblätter,
das bedeutet sie sind ausgefranst .
Wie ich schon bei der Vorstellung der Sektion Polyactium schrieb, sind die Blütenblätter bis zu 14mal tief gespalten, das dient der Oberflächenvergrößerung. Und diese hat den Zweck, mehr Duft produzieren zu können; was bei nachtduftendenArten ja von Vorteil ist. Dient der stärkere Duft doch der sichereren Anlockung von Nachtinsekten.
Pelargonium caffrum wächst in sandigem Boden und sollte während der gesamten Vegatationszeit feucht gehalten werden.
Der Standort soll sonnig sein, die Grasflächen - der Lebensraum von Pelargonium caffrum - werden regelmäßig abgebrannt und diese Tatsache stimuliert die Blüte.
Die Blütenblätter der drei genannten Arten sind sehr ähnlich aber die 3 Arten lassen sich klar unterscheiden anhand ihrer Blätter.
Pelargonium caffrum – mit seinen fast schwarzen Blütenblättern ist für mich die schönste Art und es hat lange gebraucht, bis ich sie endlich erwerben konnte und sie dann in diesem Jahr das erste Mal blühte.


  

Pelargonium schizopetalum Sweet -   Orchideenpelargonie   
Sektion:    Polyactium
Blütenfarbe:   Blaßgelb bis Grüngelb und Braunpurpur Blütezeit:   Sommer Höhe:     Höhe des Blütenstandes > 50 cm Standort: sonnig Boden:   wächst auf grasigen Hängen an feuchten Standorten                              
Besonderes / Anmerkungen: sehr besondere Art. Der Name P.  schizopetalum bezieht sich auf die gepaltenen Blütenblätter.
Dieses ist nun die 2. Art aus der Sektion  Polyactium , die diese fimbriaten ( geschlitzten Blütenblätter) aufweist.  Siehe auch  Vorstellung der Sektion Polyactium . Die Vorstellung der dritten Art folgt.  

Pelargonium schizopetalum ist ein geophytisch wachsendes Pelargonium mit einer oft verzweigten ,    länglichen,  unterirdisch wachsenden Knolle. Das sukkulente Stämmchen ist sehr kurz, die Blütenstände hingegen  erreichen eine Länge bis zu  >50 cm. Das Laub ist dunkelgrün , Blatt mit herzförmigem Grund, fiedrig eingeschnitten oder gelappt. Der Blütenstand ist unverzweigt , haarig und endet in einer 5-20blütigen Trugdolde. Das sehr Besondere an diesen Blüten sind die fransigen Kronblätter und der lange Blütensporn. Die Farbe der Blüten wechselt von Blaßgelb  bis Grüngelb und Braunpurpur.
Diese interessante Species hat nur ein kleines Verbreitungsgebiet in der Kapprovinz.
Sehr ähnlich ist Pelargonium amatymbicum: dieses weist nur geringe Unterschiede zu Pelargonium schizopetalum auf. Botanisch heißt das, sie sind „ konspezifisch“.
Pelargonium schizopetalum  soll sehr intensiv nach Moschus riechen. Dieser starke Geruch ist ein besonderes Merkmal von Nachtblühern, bei denen die Bestäubung durch besondere (Nacht-) falterarten stattfindet (Sphingophilie). Die

Image

Image 

      

Ich bin nun in der glücklichen Lage , Bilder von Pelargonium schizopetalum zu zeigen, die den Zeitraum von der Öffnung der Blüte über verschiedene
(vormännliche Stadien)  bis hin zur Samenreife dokumentieren. 

Aufgenommen im Sommer  2011 von Dieter Stisser. 

Image

Image 
Image 
Image

Image

Image

Image

Image   
Image

 Image 
Image

Image

 

Beitrag  

 
Pelargonium  bowkeri     Harv.

Sektion Polyactium

Ich möchte nun  die dritte der nachtduftenden Pelargonien vorstellen.  Es ist eine ebenfalls aufregende, besondere Art - wie P. caffrum und P. schizopetalum. Diese wurden schon vorgestellt.
Auch Pelargonium  bowkeri hat  die  fimbriaten Blütenblätter - welche den 3 (4) Arten eigen ist. Es sind Geophyten mit großen  unterirdischen Knollen und großen Blättern, die fiederartig oder gelappt sind.  Einige Arten besitzen  die Eigenart, bei Trockenheit die Größe ihrer Blätter zu verkleinern.


Die Blüten vieler Arten duften nachts - es  findet  Bestäubung durch Nachtfalter statt.

Frei nach Dr. Stefan Vogel:
Etwas ganz Besonderes  sind  3 (4) Arten aus dieser Sektion - bei denen die Blütenblätter in etwa  - 14 Zipfel  - tief gespalten sind. Dieses  charakteristische Prinzip   - der lasziniaten Aufspaltung  der Kronblätter -  dient dem Prinzip der feinen Flächenaufteilung - vergrößerter Oberfläche - es können mehr Duftstoffe erzeugt werden.
Bei diesen 3 Arten handelt es sich um Pelargonium  schizopetalum   - Pelargonium  bowkeri  - Pelargonium caffrum  - und Pelargonium amatymbicum welches oft aber auch als Synonym von Pelargonium schizopetalum angesehen wird.
Der Duft dieser Arten ist kein " Ekelgeruch " ,  er wird  mit einem starken Parfümduft  - wie ihn viele Nachtblüher haben - angegeben.

(Diese Angaben habe ich -  in angepasster Form  -  einem Artikel von Dr. Stefan Vogel aus der Reihe "Botanische Studien" , Heft 1 aus dem Jahre 1954 entnommen. Erschienen  VEB Gustav Fischer Verlag , Jena . 

 


 

Hier sieht man die wunderschönen, grau- grünen Blätter die , wie ich finde, noch eine besondere Zierde dieser Art sind.
Außerdem sieht man am unteren Teil der Pflanze, dass zwei verschiedene Arten von Blätter gebildet werden. 


 

 
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
 
  
Pel. bowkeri Harv. Pel. caffrum (Eckl. & Zeyh.) Harv. Pel. schizopetalum Sweet.
Pel. schizopetalum Sweet. Pelargonium pulverulentum Sweet
Pel. luridum (Andr.) Sweet Pel. luridum (Andr.) Sweet Pel. lobatum (Burm. f. ) L'Herit.



Section Reniformia

Pel. P. sidoides DC. Pel. sidoides Curt. schwarze Blüte Samen bei Pelargonium abrotanifolium (L.f.) Jacq.
Pelargonium abrotanifolium (L.f.) Jacq.



Section Subsucculentia

Pel. spinosum Willd.